Das einfachste und effektivste Tuning für Mountainbikes ist der richtige Luftdruck. Die meisten Biker pumpen viel zu viel Luft in ihre Schläuche und verschenken damit Traktion und Dämpfungskomfort. Der Rollwiderstand verändert sich durch weniger Druck nur unwesentlich.
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Der richtige Luftdruck für den jeweiligen Einsatzbereich
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| Fahrergewicht | Einsatzbereich | ||
| Race | Tour | Enduro | |
| bis 60 Kilogramm | 2,4 bar | 1,9 bar | 1,8 bar |
| 61 bis 65 Kilogramm | 2,6 bar | 2,1 bar | 2,0 bar |
| 66 bis 75 Kilogramm | 3 bar | 2,5 bar | 2,2 bar |
| 76 bis 85 Kilogramm | 3,4 bar | 2,9 bar | 2,5 bar |
| über 85 Kilogramm | >3,5 bar | >3,0 bar | >2,7 bar |
Reifenbegriffe
Drahtreifen und Faltreifen
Ein Unterschied zwischen Draht- und Faltreifen ist das Material aus dem der Reifenwulst besteht (Draht oder Kevlar). Kevlar wiegt etwa 50 bis 100 Gramm weniger und macht den Reifen faltbar. In vielen Fällen hat der Faltreifen im Vergleich zum Drahtreifen eine höhere Dichte des Karkassengewebes.
Karkasse
Die Karkasse ist das Grundskelett des Reifens, bestehend aus Gewebeschichten. Auf diese Gewebeschichten wird unter Druck das Gummi aufgepresst. Die Stärke der Karkasse (Menge der Gewebeschichten) bestimmt den Durchschlagschutz.
TPI
Threads per inch - Dichte des Gewebes, aus dem die Karkasse besteht.
Reifenbreite
Die Reifenbreite bewegt sich bei Mountainbikes zwischen 1,9 und 2,5 Zoll. Auf der Reifenflanke sind auch Angaben in Millimetern (ETRTO-Norm) zu finden z.B. 57-559 ( 57mm Breite - 559mm Innendurchmesser). Ein breiter Reifen läuft nach heutigen Erkenntnissen nicht zwangsläufig schwerer als ein schmaler Reifen.



Mountainbikereifen








